EINFÜHRUNG
Der St. Viktor Dom ist eine fünfschiffige Basilika mit monumentaler Doppelturmfassade. Seine Ursprünge gehen zurück auf die Legende des Hl. Viktor. Danach wurde dieser mit anderen römischen Soldaten der Thebäischen Legion wegen seines christlichen Glaubens getötet und später von Kaiserin Helena im Bereich des heutigen Domes bestattet. Über seinem Grab entstand in der Zeit vor 400 zum Gedächtnis ein kleiner Fachwerkbau, in dessen Nähe bald Gräber angelegt wurden. Die Verstorbenen sollten bei den Heiligen ruhen, lateinisch „ad sanctos“. Daraus entstand der Name Xanten. Etwa Mitte des 8. Jahrhunderts (Karolingerzeit) wurde hier ein Stift gegründet, d. h. eine Gemeinschaft von Geistlichen, die mit gestiftetem Grundvermögen ausgestattet war. Ihre wichtigste Aufgabe war das gemeinsame Chorgebet für die Stifter. Die Stiftsherren, auch Kanoniker genannt, weil sie nach einem bestimmten Kanon (Regel) lebten, erneuerten im Laufe der Jahrhunderte die erste Kirche aus der Karolingerzeit bzw. bauten an ihrerStelle mehrfach neu.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Die neue Sakristei

Viele neugestaltete Sakristeiräume, die in den in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, folgen fast ausschliesslich funktionalen Aspekten. Sie erfüllen in nüchterner Weise die Ansprüche und sind in erster Linie für den Aufenthalt der Geistlichen und die Aufbewahrung der gottesdienstlichen Geräte bestimmt. Bei der Neugestaltung der Sakristei am Sankt Viktor Dom sollte, der Würde der Aufgabe und des Ortes entsprechend, ein anderer Weg beschritten werden.
|
|
Weiterlesen...
|
Der St. Agnetenkonvent in der Niederstraße
Die im letzten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstörten Gebäude des ehemaligen Agnetenklosters lagen auf der Ostseite der Niederstraße, etwa im Bereich der heutigen Häuserzeile Nr. 14 bis 20.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
Tradition des Läutens im St. Viktor Dom Im Jahre 1923 haben Kaplan Arden und Peter Schmithüsen die Läuterkompanie ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, das die Glocken regelmäßig zu den Messfeiern erklingen. Auch heute erfreuen sich die Domstädter und ihre Gäste am Klang der Glocken, die noch immer von Hand geläutet werden. Zu Messfeiern und kirchlichen Festtagen hört man die Glocken, die Anna-und-Antonius-Glocke, die Helena-Glocke und die große Viktor-Glocke über die Stadt hinaus. Dazu sind 7 Männer (und auch Frauen) notwendig. |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|