Die Wallfahrtskirche St.Mariä Himmelfahrt in Marienbaum
Man kann über die Marienbaumer Kirche nicht sprechen, ohne auf ihre spätmittelalterlichen Wurzeln aus Legende, Wunder und einem besonderen Standort zu stoßen. Ihre Entstehung verdankt sie demnach einer wunderbaren Krankenheilung, die einem Marien-Bildnis zugeschrieben wurde, das in einem außergewöhnlichen, treppenförmig gewachsenen Baum zu sehen war. Das wundersame Ereignis wurde zum Anlass von Prozessionen und frühen Wallfahrten. Man datiert diese Anfänge ungefähr auf das Jahr 1430. Von da an war der Ort mit einer wechselvollen Geschichte verbunden.
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Maria, Baum des Lebens
Die Legende der Gründung des Wallfahrtsortes Marienbaum ist tiefsinniger, als sie auf den ersten Blick hin erscheint. Da hat ein Schäfer im Jahre 1430 ein Traumgesicht von einem getreppten Eichbaum, in dem er das wunderbare Bild finden und Genesung erfahren wird… Die Gestalt eines Schäfers im Bereich des Heiligen, die Vision eines „heiligen" Baumes mit einer Treppe oder Leiter wie überhaupt die Verbindung von Baum und Kult sind weder in der allgemeinen Religionsgeschichte noch im Umkreis der biblischen Offenbarung außergewöhnlich.
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